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Einführung in den Satelliten-Direktempfang
[Teil 2] [Teil 3] [Teil 4]
Satellitenanlage selbst aufbauen - Montageanleitung
[Teil 2] [Teil 3] [Teil 4] [Teil 5] [Teil 6]
Umrüsten analoger Anlagen auf Digitalempfang
Empfang englischer Sender auf Astra 2D
[English Version]
Häufig gestellte Fragen rund um den Satellitenempfang
Unsichtbare bzw. unauffällige Satellitenschüsseln
LNB-Abstände beim Multifeed-Empfang
Narrensicherer Sat-Empfang - Hilfe für technisch unbegabte Mitmenschen
[Teil 2] [Teil 3] [Teil 4]
Besonderheiten beim Sat-Empfang in Österreich und der Schweiz
Empfang deutscher Programme im Ausland
Empfangsstärke / Schüsselgrößen im Vergleich
Filme vom Festplattenreceiver zum PC übertragen
Eigene DVB-Aufnahmen auf DVD brennen
DVB-Radio aufnehmen und MP3s erstellen oder CDs brennen
DVD-Recorder und DVD-Festplatte-Kombis für Digitalfernsehen nutzen
Fremdsprachen-Sender als Hilfe zum Sprachenlernen
Meine eigene Anlage - Wie ich zum Sat-Empfang kam
Für einen Wandhalter benutzt man 4 Dübel der Größe 10 und entsprechend dicke Schrauben mit Sechskantkopf. Der Wandhalter muss "felsenfest" sein, denn kleinste Verschiebungen könnten später zu Empfangsstörungen führen. Wenn der Halter ein bisschen schief ist, ist das aus technischer Sicht nicht schlimm. Schon aus Gründen der Optik sollten Sie aber eine Wasserwaage benutzen. Es gibt Wandhalter mit verschiedenen Armlängen. Je nachdem, in welchem Winkel zur Wand Sie den Satelliten empfangen, muss der Wandhalter einen längeren Arm haben.
Wenn Sie die Schüssel aufs Dach machen müssen, wird es deutlich komplizierter, so dass die Installation nur noch bedingt für Heimwerker geeignet ist - besonders auf hohen Dächern. Sie müssen einen Masten errichten, ihn rundherum abdichten und auf jeden Fall erden. Wenigstens Letzteres sollten Sie dem Fachmann überlassen.
Wenn Sie Ihr Dachgeschoß komplett ausgebaut haben, darf der Mast nicht ins Innere ragen. Für diesen Zweck gibt es Antennenhalter, die auf die Dachsparren geschraubt werden.
Wenn Sie einen Balkon auf der Südseite haben, können Sie einen Ständer benutzen, der mit Gehwegplatten beschwert wird. Sie müssen hierzu keine Löcher in die Wand bohren - was Problemen mit dem Vermieter vorbeugt.
Ferner gibt es noch eine Reihe von Spezialhalterungen, etwa fürs Balkongeländer. Auch der Eigenbau von Haltern ist möglich (Schweißkenntnisse vorausgesetzt).
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Meistens müssen Sie die Schüssel vor der Montage erst aus ihren Einzelteilen zusammenbauen. Das funktioniert bei jedem Hersteller etwas anders, weshalb ich Sie hierzu auf die Original-Anleitung verweisen muss. Nun stellen Sie die vertikale Ausrichtung ("Elevation") provisorisch auf 32 Grad ein (in Norddeutschland eher 30°, im Süden eher 34°) und ziehen Sie die Justageschaube etwas fest (aber noch nicht endgültig).
Stecken Sie nun die Schüssel auf den Wandhalter und ziehen Sie die Schrauben gerade so fest, dass sich die Schüssel für die horizontale Einstellung ("Azimut") noch drehen lässt. Wenn Sie einen lackierten Wandhalter haben, enstehen dadurch Kratzer. Das kann niemand vermeiden (auch kein Profi), aber die Kratzer sieht man von vorn nicht.
Drehen Sie die Schüssel zunächst genau nach Süden und von dort etwa 10 Grad Richtung Südosten. Nun haben Sie eine gute Ausgangsposition für die Justage.
Lassen Sie sich nicht davon täuschen, dass die Schüssel bei einer Elevationseinstellung von 32° noch fast senkrecht steht. Die meisten Satellitenantennen sind als "Offset-Spiegel" ausgeführt, bei denen der Brennpunkt asymmetrisch nach unten verlegt ist. Die Schüssel steht dadurch aufrecht und ist weniger anfällig gegen liegengebliebenen Schnee. Die tatsächliche Empfangsrichtung ist aber trotzdem 32° nach oben.
Um nun den Satelliten zu finden, müssen Sie provisorisch Receiver und Fernsehgerät anschließen. Evtl. sollten Sie sich zum Einstellen einen kleinen, transportablen Fernseher besorgen. Es gibt auch einfache Sat-Finder, die aber unpräzise und bestenfalls ein Notbehelf sind, wenn Sie z. B. die Schüssel aufs Dach schrauben müssen und dort keinen Fernseher hinstellen können. Hochwertige Messgeräte sind dagegen für den Heimwerker zu teuer.
Problematisch am Sat-Finder ist, dass er die verschiedenen Satelliten nicht unterscheiden kann. Man stellt damit vielleicht die Schüssel perfekt ein und merkt erst hinterher, dass man eine falsche Sat-Position (z. B. 16° Ost statt 19,2° Ost) erwischt hat. Bei Benutzung des Sat-Finders muss also rechtzeitig mit einem Receiver nachkontrolliert werden, ob wirklich die richtigen Sender empfangen werden.
Montieren Sie zunächst an beide Enden des Koaxialkabels je einen sogenannten F-Stecker wie aus der Abbildung ersichtlich.
Achten Sie darauf, dass Sie F-Stecker verwenden, die zum Durchmesser des Kabels passen. Für jeden Kabeldurchmesser braucht man eine andere Sorte F-Stecker.

Isolieren Sie ca. 1,5 cm der Außenisolierung ab und biegen Sie die Schirmungsdrähte nach hinten. (Wenn die Folienschirmung dabei verloren geht, ist es nicht schlimm.) Kürzen Sie die Schirmungsdrähte etwas, damit sie später nicht aus dem Stecker herausragen. Isolieren Sie nun vom Innenteil weitere 1,2 cm ab. Nehmen Sie den Stecker und drehen Sie ihn mit seinem hinteren Gewinde auf das abisolierte Kabel, so dass der Innenleiter vorn herausschaut und die Schirmung bestmöglichen Kontakt zum Metall des Steckers hat. Achten Sie peinlich genau darauf, dass im Inneren des Steckers kein Kurzschluss durch verirrte Schirmungsdrähte entsteht. Über das Kabel wird nämlich auch der LNC mit Strom versorgt. (Der Receiver gibt die nötige Spannung ab.)
Falls Sie ein Single- oder Twin-LNC benutzen, verbinden Sie den LNC direkt mit dem Eingang des Receivers. Achten Sie darauf, dass der herausstehende Teil des Innenleiters wirklich in die Mitte der F-Buchse trifft, und schrauben Sie dann den Stecker auf. Wenn der Innenleiter mehr als 5 mm über den Rand des Steckers herausragt, sollten Sie ihn auf diese Länge kürzen.
Wenn Sie ein Quattro-LNC benutzen, ist die vorläufige Verkabelung etwas komplizierter. Am besten verkabeln Sie gleich alle vier Ausgänge des LNCs mit den entsprechenden Eingängen des Multischalters und einen von dessen Ausgängen mit dem Receiver. Alternativ finden Sie eine Methode in den FAQ.
Verbinden Sie den Receiver per Scartkabel mit dem Fernseher und schalten Sie beide Geräte ein. Schalten Sie, wenn erforderlich, den Fernseher auf AV. Sie müssen auf dem Fernseher das Menü des Receivers sehen können.
Autor: Andreas Beitinger
Letzte Änderung: November 2009
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